Diakonenweihe

Mein Weg zur Diakonenweihe: Ein prägender Tag

 

Am 28. Juni 2025 erlebte ich einen bedeutenden Tag in meinem Leben. In der Konviktskirche des Erzbischöflichen Priesterseminars in Paderborn erhielt ich die Diakonenweihe. Weihbischof Josef Holtkotte verlieh mir im Auftrag von Erzbischof Dr. Udo Markus Bentz durch Handauflegung und Gebet das Weihesakrament.

 

In den Wochen und Monaten vor diesem Ereignis bereitete ich mich intensiv auf diesen wichtigen Schritt vor und absolvierte ein Pastoralpraktikum im Pastoralen Raum Soest, wo ich auch nach meiner Weihe als Diakon tätig sein werde.

 

 

Meine Motivation

 

Es war schon immer mein Traum, Diakon und später Priester zu werden, um Menschen auf ihrem geistlichen und spirituellen Weg zu begleiten. Der Dienst an der Gemeinschaft und die Möglichkeit, das Evangelium zu verkünden, geben meinem Leben Sinn und Freude.

 

Besonders wichtig ist mir als Diakon die Seelsorge und der persönliche Kontakt zu den Menschen. Ich lege großen Wert darauf, Glauben und Werte zu vermitteln sowie die Sakramente, vor allem die Eucharistie, zu feiern. Darüber hinaus liegt mir die Stärkung von Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Kirche und im Alltag am Herzen.

Der Dienst des Diakons

 

Der Begriff „Diakon“ stammt vom griechischen Wort „diakonos“, was „Diener“ oder „Helfer“ bedeutet. Ein Diakon wird zur besonderen Nachfolge Christi berufen und nimmt innerhalb der Kirche ein geistliches Amt ein.

Ein bedeutendes Zitat

 

In meiner Vorbereitung auf die Weihe hat mich besonders ein Vers aus dem Johannesevangelium berührt:

 

„Ich habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe.“ (Joh. 13,15)

 

Dieses Zitat begleitet mich auf meinem Weg und spiegelt die Haltung wider, die ich in meinem Dienst als Diakon leben möchte. Ich freue mich auf die Herausforderungen und Möglichkeiten, die dieser neue Lebensabschnitt mit sich bringt, und darauf, anderen Menschen auf ihrem Weg zur Seite zu stehen.

Die Aufgaben eines Diakons umfassen:

  • Gottesdienst (leiturgia): Unterstützung bei der Feier der Eucharistie, Verkündigung des Evangeliums und Predigt
  • Verkündigung (martyria): Zeugnis für den Glauben ablegen
  • Dienst am Nächsten (diakonia): Besonders für die Bedürftigen, Kranken und „Menschen am Rande“ da sein

Die sakramentale Weihe zum Diakon, die durch einen Bischof gespendet wird, ist Teil des dreigliedrigen Weihesakraments (Diakon – Priester – Bischof). Dadurch werde ich in die Gemeinschaft der Geistlichen und den Klerus aufgenommen.

 

Als Diakon habe ich nun die Möglichkeit, das Sakrament der Taufe zu spenden, bei kirchlichen Eheschließungen zu assistieren, Beerdigungen zu leiten und Wortgottesdienste zu feiern. Die Feier der Eucharistie bleibt den Priestern vorbehalten, ebenso wie die Spendung des Sakramentes der Krankensalbung und des Bußsakramentes.

2026 Weg des Glaubens

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